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Staat, Wirtschaft und Gesellschaft profitieren von der zunehmenden Digitalisierung. Gleichzeitig werden sie jedoch verwundbarer gegen Angriffe im Cyberraum. Urheber von Cyberattacken sind andere Staaten, terroristische Organisationen und kriminelle Vereinigungen oder Einzelpersonen.

Seit Jahren häufen sich Cyberangriffe und werden schwerwiegender. Eine besondere Gefahr für demokratische Gesellschaften ist die gezielte Beeinflussung der öffentlichen Meinung. Anhand des Arbeitsblatts befassen sich die Lernenden mit Cyberbedrohungen und Maßnahmen zur Cyberverteidigung.

Meldung des Tages

  • 21.06.2018 Dem Stockholmer Friedensforschungsinstitut (SIPRI) zufolge haben seit 2017 insgesamt 122 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen den Atomwaffenverbotsvertrag (Verbot des Erwerbs, der Entwicklung und der Lagerung) unterzeichnet. Weltweit gibt es jedoch rund 14.465 Nuklearsprengköpfe, die sich auf die USA (6.450 Atomsprengköpfe), Russland (6.850), China (280), Großbritannien (215), Frankreich (300), Indien (rund 140), Pakistan (rund 150), Israel (80) und Nordkorea (rund 20) verteilen. Es ist dies ein Rückgang um 470 Atomsprengköpfe im Vergleich zu 2017, jedoch werden bestehende Waffen stärker modernisiert. Die USA haben indes eine 400 Milliarden US-Dollar schwere Modernisierung ihrer Nuklearwaffenarsenale bis 2026 angekündigt. 

  • 20.06.2018 Nach Angaben der IOM ist die Zahl der Bootsflüchtlinge über das Mittelmeer im ersten Halbjahr 2018 auf rund 40.000 gesunken. Es ist dies eine deutliche Reduzierung im Vergleich zu den Vorjahreszeiträumen (erstes Halbjahr 2017: 80.000, erstes Halbjahr 2016: 215.000). Auch die Zahl der Todesopfer ging auf 857 massiv zurück (erstes Halbjahr 2017: 2.000, erstes  Halbjahr 2016: 3.000). Die meisten Bootsflüchtlinge wurden im Berichtszeitraum in Italien (15.600), gefolgt von Griechenland (12.300) und Spanien (12.000) verzeichnet.

  • 19.06.2018 Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen hat im Jahr 2017 weltweit rund 68,5 Millionen Flüchtlinge verzeichnet und damit einen Anstieg um 3,1 Millionen binnen eines Jahres. Hauptherkunftsländer bildeten Syrien, Afghanistan, Südsudan, Myanmar sowie Somalia. Die Türkei beherbergt die meisten Flüchtlinge (3,5 Millionen). Im Verhältnis zur eigenen Bevölkerungszahl hat der Libanon die meisten Flüchtlinge aufgenommen. 

  • 18.06.2018 Nach Angaben des Europäischen Unterstützungsbüros für Asylfragen ist die Zahl der Asylbewerber in Deutschland im Jahr 2017 um 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen (zweiter Jahresrückgang in Folge). Demnach beantragten im vergangenen Jahr rund 222.500 Menschen Schutz in Deutschland. Im Jahr davor waren es rund 745.000 Menschen gewesen. In allen 28 EU-Staaten sowie der Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein ging die Zahl um 44 Prozent von knapp 1,3 Millionen Asylbewerbern auf rund 728.000 zurück. Europaweit wurden die meisten Asylbewerber in Deutschland, gefolgt von Italien, Frankreich und Griechenland registriert. Der europaweite Rückgang hält bislang auch im laufenden Jahr an. 

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