Frieden & Sicherheit-Home

Staat, Wirtschaft und Gesellschaft profitieren von der zunehmenden Digitalisierung. Gleichzeitig werden sie jedoch verwundbarer gegen Angriffe im Cyberraum. Urheber von Cyberattacken sind andere Staaten, terroristische Organisationen und kriminelle Vereinigungen oder Einzelpersonen.

Seit Jahren häufen sich Cyberangriffe und werden schwerwiegender. Eine besondere Gefahr für demokratische Gesellschaften ist die gezielte Beeinflussung der öffentlichen Meinung. Anhand des Arbeitsblatts befassen sich die Lernenden mit Cyberbedrohungen und Maßnahmen zur Cyberverteidigung.

Meldung des Tages

  • 07.05.2018 Das nigerianische Militär hat die Befreiung von rund 1.000 Geiseln aus den Händen von Boko Haram bekannt gegeben. Die Operation unter Beteiligung der Multinationalen Joint Task Force, an der die Staaten Tschad, Nigeria, Benin und Kamerun beteiligt sind, erfolgte in vier Ortschaften im Bundesstaat Borno im Nordosten des Landes. Seit 2009 wurden durch Boko Haram mehr als 20.000 Menschen getötet. Mehr als 2,5 Millionen Menschen wurden in der Region zur Flucht gezwungen. 

  • 08.05.2018 In Moskau ist Präsident Putin für eine vierte Amtszeit vereidigt worden. Diese dauert bis 2024, danach muss Putin verfassungsgemäß aus dem Amt scheiden. Die Amtseinführung erfolgte im Beisein von rund 5.000 Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Gesellschaft (darunter Bundeskanzler a. D. Gerhard Schröder). Putin, der die Präsidentschaftswahl mit 76,69 Prozent der Stimmen für sich entschieden hatte, nominierte zugleich den bisherigen Ministerpräsidenten Medwedew für eine weitere Amtszeit. 

  • 09.05.2018 US-Präsident Trump hat den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran aus dem Jahr 2015 angekündigt. Zugleich setzte er die im Zuge des Atomabkommens ausgesetzten US-Sanktionen gegen Teheran wieder in Kraft. Der US-Präsident begründete die Entscheidung mit einem fortgesetzten Streben des Iran nach Atomwaffen. Trump erklärte sich zugleich zu Verhandlungen über ein neues, langfristiges Atomabkommen bereit. 

  • 11.05.2018 Bei Selbstmordanschlägen in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens 25 Menschen getötet worden, darunter fünf Polizisten, ein Wachmann und zehn Zivilisten. Auch vier Selbstmordattentäter des IS und fünf Taliban-Kämpfer kamen ums Leben. Extremisten der beiden Organisationen hatten nahezu zeitgleich, aber unabhängig voneinander in zwei Stadtteilen Polizeiwachen angegriffen. Der IS bekannte sich zu dem Anschlag auf die Polizeiwache in einem Schiitenviertel im Westen Kabuls, die Taliban zu dem Angriff in einem zentralen Stadtteil. Es war dies der neunte größere Zwischenfall in der afghanischen Hauptstadt seit Jahresbeginn. 

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