Frieden & Sicherheit

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09.09.2010

Unterrichtsanregungen zum Magazin


Unterrichtsanregungen zum Magazin

Editorial: Vernetzte Sicherheit

A) Vorschläge für den Unterricht

Zu Beginn einer Unterrichtsreihe ist Transparenz im Sinne von Offenlegung der thematischen Schwerpunkte und der zentralen Kompetenzen wichtiger als die Suche nach einer perfekten Motivationsstrategie. Bei den einzelnen Themenblöcken des Schülermagazins sollte die Einstiegs- und Motivationsfrage jeweils besonders bedacht werden. Natürlich muss sehr früh ein Brückenschlag zwischen der Thematik und den Vorstellungen sowie Einstellungen der Schülerinnen und Schüler vorgenommen werden, worin auch einige gemeinsame Planungsüberlegungen eingeschlossen sind. Dazu gehört auch der Hinweis, dass man das Schülermagazin als eine wesentliche Grundlage für die Erarbeitung einbeziehen möchte.

Test zum Auftakt

Als Einstieg kann ein Test hilfreich sein, um das Vorwissen und die Einstellungen der Klasse zu überprüfen. Es kann auch sinnvoll sein, den Test zum Abschluss der Unterrichtsreihe zu wiederholen, um Verbesserungen auszumachen. Der Online-Test befindet sich in der Rubrik Interaktiv.

Tafelanschrieb als Impuls

Tafelanschrieb „Frieden“, „Sicherheit“, anschließende Arbeitsaufträge:

Textarbeit

Lektüre und kritische Erörterung des Einleitungstextes im Schülermagazin und Vergleich mit den vorher gesammelten Aspekten, anschließende Fragen/Arbeitsaufträge:

Textauszug

Verteidigungsminister Franz Josef Jung zum internationalen Einsatz der Bundeswehr:

Friedensbaum

Mit den Ergebnissen des Einstiegs kann auch ein so genannter Friedensbaum gestaltet werden, der im Laufe der Unterrichtsreihe ergänzt oder verändert wird. Dazu sammeln die Schülerinnen und Schüler auf separaten Zetteln die Merkmale und Voraussetzungen für Frieden und heften die Zettel in Baumform auf ein Plakat: Was bildet den „Stamm“, was die „Äste“, was sind die „Blätter“ oder „Früchte“?

B) Vertiefung

Textauszug

Bundeskanzlerin Angela Merkel zur vernetzten Sicherheit:

Begriffsklärung

a) Bezeichnungen/Begriffe für Frieden: „peace“, „pax romana“, „shalom“ (israelisch) „eirene“ (griechisch), „heiwa“ (japanisch), „sala’am“ (arabisch), „chowa“ (chinesisch); mittelhochdeutsche („vride“, „vrit“ und das Verb „vriden“), althochdeutsche und indogermanische Ursprungsbedeutungen (zum Beispiel gotisch: „ga-frifon“ = versöhnen, zufrieden, einfrieden) b) Oft wird auch zwischen „negativem“ und „positivem Frieden“ unterschieden. c) Von Mahatma Ghandi (1869-1948), dem geistigen Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung, stammt der Ausspruch: „Es gibt keinen Weg zum Frieden – Frieden ist der Weg.“