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Vor sieben Jahren entwickelte sich in Syrien aus dem Protest von Bürgerinnen und Bürgern gegen das herrschende Regime ein Bürgerkrieg. Immer mehr Gruppierungen und Länder beteiligen sich aus unterschiedlichen Gründen an diesem Krieg, die Lage wird zunehmend unüberschaubar.

Die syrische Bevölkerung leidet massiv unter den Kampfhandlungen: Nach Angaben von internationalen Organisationen wurden bislang rund 465.000 Menschen getötet. Über fünf Millionen Syrer sind ins Ausland geflohen. 69 Prozent der verbleibenden syrischen Bevölkerung leben in extremer Armut.

Meldung des Tages

  • 09.04.2018 Der wegen Korruption und Geldwäsche in zweiter Instanz angeklagte Ex-Präsident da Silva hat nach der Auslieferung in São Paulo seine zwölfjährige Haft angetreten.
    Die Spannungen zwischen Befürwortern (Gewerkschaftskreise, Landlosenbewegung, Metallarbeiter, linke Gruppierungen) Lulas und seinen Gegnern haben zugenommen und das Wochenende über angedauert (Barrikaden, brennende Autoreifen, Kundgebungen). Lula war vom Obersten Bundesgericht in Brasilia nach elfstündigen Verhandlungen mit 6 zu 5 Stimmen für schuldig befunden worden. Das Urteil wird von unabhängigen Beobachtern als umstritten eingestuft.

  • 10.04.2018 Nach einem Bericht des Internationalen Schifffahrtsbüros (IMB) der Internationalen Handelskammer (ICC) ist die Zahl der Piratenangriffe im ersten Quartal 2018 wieder gestiegen. Weltweit wurden 65 Pirateriefälle registriert. Es ist dies eine Zunahme um 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Angriffe hatten sich zuletzt von der Ostküste Afrikas an die Westküste verlagert, vor allem in die Gewässer vor Nigeria. Allein dort wurden in den ersten drei Monaten des Jahres 21 Überfälle registriert. Dagegen gab es 2017 vor Westafrika überhaupt keine Schiffsentführungen.

  • 11.04.2018 Die Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen wirft den Sicherheitskräften in Libyen sowie bewaffneten Gruppierungen mit Verbindungen zur Einheitsregierung vor, mehrere tausend Menschen im Land ohne Rechtsgrundlage festzuhalten und zu foltern. Dem Bericht zufolge wurden im Oktober 2017 rund 6.500 Menschen in offiziellen Gefängnissen festgehalten. Tausende weitere waren in irregulären Einrichtungen inhaftiert. In den Hafteinrichtungen des nordafrikanischen Staates sind nach Aussage der Vereinten Nationen Folter und schlechte Behandlung systematisch.

  • 12.04.2018 Die OECD verzeichnet im Berichtsjahr 2017 einen leichten Rückgang der staatlichen Mittel für Entwicklungshilfe auf rund 146,6 Milliarden US-Dollar. Grund dafür sind die geringeren Ausgaben der Geberländer für Flüchtlinge, die um 13,6 Prozent auf 14,2 Milliarden US-Dollar gesunken sind. Hintergrund bildet der allgemeine Rückgang der Flüchtlingszahlen. Die zwischenstaatlichen Hilfszahlungen sind hingegen das erste Mal seit Jahren um 4 Prozent gestiegen. Die Gesamtausgaben für Entwicklungszusammenarbeit der Geberländer im OECD-Entwicklungsausschuss betrugen, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, rund 0,31 Prozent und verfehlen damit die Zielvorgaben der Vereinten Nationen.

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