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Die Teilnehmer der UN-Klimakonferenz im November 2017 in Bonn haben sich auf weitere Schritte auf dem Weg zur Bekämpfung des Klimawandels geeinigt.

Regelungen zu Verlusten und Schäden zwischen Entwicklungs- und Industriestaaten konnten jedoch nicht getroffen werden, sodass die Diskussion über Klimagerechtigkeit aktuell bleibt.
 

Meldung des Tages

  • 12.01.2018 Nach Angaben der städtischen Sicherheitsbehörden sind in der mexikanischen Stadt Ciudad Juárez mindestens 21 Menschen getötet worden. Die meisten Opfer verfügen über einen Bezug zum Sinaloa-Drogenkartell. Weitere zehn Menschen mit Verbindungen Kartell wurden am selben Tag in anderen Städten getötet. Im Zeitraum Januar bis November 2017 verzeichneten die Behörden insgesamt 26.500 Morde, der Höchststand seit Beginn der Aufzeichnungen. Als möglichen Grund dafür sehen Experten das Machtvakuum, das nach der Auslieferung des Drogenbosses El Chapo entstanden ist. 

  • 15.01.2018 Zwei Selbstmordattentäter haben auf einem zentralen Platz in der irakischen Hauptstadt Bagdad im Abstand von nur wenigen Minuten ihre Sprengsätze gezündet. Dabei wurden mindestens 38 Menschen getötet sowie mindestens 105 weitere verletzt. Es war dies der zweite Anschlag in der irakischen Hauptstadt binnen weniger Tage. Ein Tatbekenntnis steht noch aus. 

  • 16.01.2018 Palästinenser-Präsident Abbas hat in einer scharfen Einlassung vor dem Zentralrat der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) den Friedensplan des Weißen Hauses erneut zurückgewiesen und die Vermittlerrolle der USA im Nahost-Konflikt abgelehnt. Die USA hatten einen Vorort Jerusalems (Abu Dis) als Hauptstadt der Palästinenser angeboten. Die PLO votierte weiter für eine Zweistaatenlösung mit Jerusalem als Hauptstadt. Der PLO-Zentralrat sprach sich ferner dafür aus, die Anerkennung Israels als Staat zurückzunehmen. Die Zustimmung des Exekutivrats dazu steht noch aus. 

  • 17.01.2018 Der führende serbische Politiker, Oliver Ivanović wurde vor der SDP-Parteizentrale in Mitrovica im Norden des Kosovo von Unbekannten aus einem fahrenden Fahrzeug heraus erschossen. Ivanović war ein früherer serbischer Staatssekretär und hochrangiger Vertreter der serbischen Minder-heit im Norden der ehemaligen serbischen Provinz Kosovo (Unabhängigkeit 2008). Der serbische Präsident Vučić stufte die Tat als Terrorakt ein und berief den nationalen Sicherheitsrat ein. Aus Protest gegen die Ermordung Ivanovićs verließ die serbische Delegation die EU-vermittelten Gespräche über eine Normalisierung der Beziehungen zwischen beiden Ländern in Brüssel. 

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