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Die Teilnehmer der UN-Klimakonferenz im November 2017 in Bonn haben sich auf weitere Schritte auf dem Weg zur Bekämpfung des Klimawandels geeinigt.

Regelungen zu Verlusten und Schäden zwischen Entwicklungs- und Industriestaaten konnten jedoch nicht getroffen werden, sodass die Diskussion über Klimagerechtigkeit aktuell bleibt.
 

Meldung des Tages

  • 11.12.2017 Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden in Somalia zwischen Januar 2016 und Oktober 2017 insgesamt 2.078 zivile Todesopfer sowie 2.507 Verletze verzeichnet. Die meisten Todesopfer wurden bei einem Bombenanschlag in Mogadischu im Oktober registriert. Insgesamt wird die Al-Shabaab für rund 60 Prozent der Opfer verantwortlich gemacht. Rund 13 Prozent werden verschiedenen Clan-Milizen zugeordnet, 11 Prozent staatlichen Akteuren, 12 Prozent unbekannten Angreifern sowie 4 Prozent der AMISOM. Der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Seid Al-Hussein, forderte die Achtung sowie den Schutz der Menschenrechte und die Überprüfung von Verstößen.

  • 12.12.2017 Mehr als 4.000 Teilnehmer aus Wirtschaft und Politik sind in Paris zu einem eintägigen Klimagipfel zusammengekommen, dem so genannten „One Planet Summit“, zusammen. Deutschland wurde durch die geschäftsführende Bundesumweltministerin Barbara Hendricks vertreten. Aus den USA reisten zahlreiche Unternehmer und Aktivisten an, die sich offen gegen den Kurs von US-Präsident Donald Trump stellen. Schwerpunkt des Gipfels bildete die Einbindung von Unternehmen und Investoren im Kampf gegen den Klimawandel. Mehr als 200 institutionelle Investoren sagten zu, ihren Druck auf die weltweit größten Verursacher von Treibhausgas zu erhöhen. Die Weltbank erklärte, ab 2019 keine Projekte zur Gewinnung von Erdöl und Erdgas mehr zu fördern.

  • 13.12.2017 Die Regierung im Südsudan hat den Ausnahmezustand über die Bundesstaaten Gok, Western und Eastern Lakes verhängt und das Militär zum Schutz der Zivilbevölkerung und zur Entwaffnung von Milizen entsandt. Hintergrund dafür sind die anhaltenden Kampfhandlungen rivalisierender Milizen des Dinka-Clans. Innerhalb einer Woche wurden mehr als 170 Menschen getötet, rund 200 weitere wurden verletzt. Mehr als 1.800 Menschen wurden vertrieben sowie 342 Häuser niedergebrannt.

  • 14.12.2017 Nach Angaben einer Studie des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI haben im Jahr 2016 erstmalig seit fünf Jahren die weltweiten Waffenverkäufe wieder zugenommen. Hintergrund bilden politische Spannungen und militärische Konflikte. Die meisten Waffenverkäufe verzeichneten US-amerikanische Unternehmen. Westeuropäische Unternehmen erzielten einen Zuwachs von 0,2 Prozent. Die USA ist der größte Waffeneinkäufer der Welt, auf Platz zwei rangiert Russland, gefolgt von Saudi-Arabien. China wird aufgrund fehlender Daten nicht in der Studie berücksichtigt.

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