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Vor sieben Jahren entwickelte sich in Syrien aus dem Protest von Bürgerinnen und Bürgern gegen das herrschende Regime ein Bürgerkrieg. Immer mehr Gruppierungen und Länder beteiligen sich aus unterschiedlichen Gründen an diesem Krieg, die Lage wird zunehmend unüberschaubar.

Die syrische Bevölkerung leidet massiv unter den Kampfhandlungen: Nach Angaben von internationalen Organisationen wurden bislang rund 465.000 Menschen getötet. Über fünf Millionen Syrer sind ins Ausland geflohen. 69 Prozent der verbleibenden syrischen Bevölkerung leben in extremer Armut.

Meldung des Tages

  • In den USA protestieren erneut landesweit tausende Schülerinnen und Schüler gegen Waffengewalt. Angemeldet wurden rund 2.500 Veranstaltungen. Die Proteste erfolgen rund neun Wochen nach dem Schulmassaker von Parkland mit 17 Toten sowie zum 18. Jahrestag des Amoklaufs an der Columbine High School mit 15 Toten. 

  • 19.04.2018 Die Nationalversammlung in Havanna hat den Ersten Vizepräsidenten des Staatsrats, Díaz-Canel, zum Nachfolger von Raúl Castro gewählt. Damit endet nach rund 60 Jahren die Ära Castro. Der 86-jährige Raúl Castro hatte nach zwei Amtszeiten seinen Rückzug angekündigt, bleibt jedoch Chef des Kommunistischen Partei Kubas. Die Parteiführung wird Castro erst 2021 abgeben. Der neue Präsident Díaz-Canel kündigte an, die bisherige sozialistische Linie des Landes fortzuführen.

  • 18.04.2018 Frankreichs Präsident Macron hat in einer Grundsatzrede vor dem EU-Parlament ein höheres Reformtempo der Europäischen Union (EU) gefordert. Noch vor Ende des Legislaturperiode 2019 müsse ein Fahrplan zur schrittweisen Reform der Wirtschafts- und Währungsunion vorgelegt werden. Macron warb zugleich für eine stärkere Besteuerung von Internet-Firmen, für eine stärkere Förderung von Demokratie und Bürgerdialog in Europa sowie für eine Reform der Flüchtlingspolitik. Die Aufnahme neuer Mitgliedstaaten werde Frankreich nur bei gleichzeitiger Vertiefung der Zusammenarbeit innerhalb der EU unterstützen.

  • 17.04.2018 Die Behörden haben für das Departamento de Norte de Santander im Nordosten Kolumbiens den Ausnahmezustand ausgerufen. Hintergrund sind anhaltende Kampfhandlungen zwischen der ELN und der EPL (bewaffneter Flügel der Marxistisch-Leninistischen Kommunistischen Partei). Diese führten zur Vertreibung von mehr als 1.000 Familien, zu Straßenblockaden sowie zur Schließung von Schulen und Geschäften. Die EPL tritt seit der Demobilisierung der FARC-Guerilla verstärkt in Erscheinung. 

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