Frieden & Sicherheit-Home

Mit den Terroranschlägen von Würzburg und Ansbach, dem Attentat in Nizza oder den terroristischen Anschlägen in Belgien ist im Jahr 2016 das Thema Sicherheit wieder verstärkt ins öffentliche Bewusstsein gerückt.

Auch das neue Weißbuch 2016 des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr versucht, auf diese neuen Bedrohungen und die sich daraus ergebenen Herausforderungen Antworten zu finden.

 

Meldung des Tages

  • 11.08.2017 Der frühere Untersuchungsrichter Baltasar Garzón und der ehemalige Parteichef der Vereinigten Linken (IU), Gaspar Llamazares, gründeten die neue Partei Actúa („Handle“). Weitere prominente Unterstützer der Partei stellen unter Anderem der frühere Unesco-Generaldirektor Federico Zaragoza, sowie der ehemalige Generalsekretär der kommunistischen Gewerkschaft CCOO, Antonio Gutiérrez, dar. Actúa forciert einen „radikalen politischen Wandel“. Die Partei positioniert sich gegen eine Austeritätspolitik und benennt soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte, Toleranz, Klimaschutz und Korruptionsbekämpfung als Prioritäten. Ziel ist die Abwahl der rechtskonservativen Partido Popular (PP) unter Ministerpräsident Mariano Rajoy. Dafür wird ein breites Linksparteienbündnis angestrebt. 

  • 12.08.2017 Im Verlauf rechtsnationalistischer Auseinandersetzungen in Charlottesville im US-Bundesstaat Virginia ist eine Frau getötet worden, als ein Mann sein Fahrzeug in eine Gruppe von Demonstranten steuerte. 19 Menschen wurden verletzt; der Fahrer festgenommen. Anlass der Proteste war die Entscheidung der Stadtverwaltung, ein Bürgerkriegsdenkmal von General Lee abzureißen. Er war der Befehlshaber der Truppen der Südstaaten, die im amerikanischen Bürgerkrieg für den Fortbestand der Sklaverei kämpften. Infolge der nicht eindeutigen Stellungnahme von Präsident Trump gegen den rechten Block ist das Weiße Haus unter medialen und politischen Druck geraten.

     

  • 15.08.2017 Drei Selbstmordattentäterinnen haben einen Anschlag auf ein Vertriebenenlager im Nordosten Nigerias verübt. Dabei wurden mindestens 28 Menschen getötet und rund 80 weitere verletzt. Die Zündung der Sprengsätze war zeitverzögert erfolgt. Nach einer ersten Detonation auf einem Markt zündeten die zwei übrigen Attentäterinnen ihre Sprengstoffgürtel inmitten der fliehenden Menschenmenge. Der Anschlag wird Boko Haram zugeschrieben. Nach einer Studie des Combating Terrorism Center der US-Militärakademie Westpoint in Zusammenarbeit mit der Yale University wurden seit 2011 insgesamt 434 Boko-Haram-Selbstmordanschläge in Nigeria registriert, von denen mindestens 244 von Frauen ausgeführt wurden.

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