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Die USA verhängen Sanktionen gegen Russland, um die Rückgabe der annektierten ukrainischen Halbinsel Krim zu erreichen. Die Vereinten Nationen sanktionieren Nordkorea, nachdem das Land wiederholt Raketen und Atomsprengstoff getestet hat.

In der internationalen Politik sind Sanktionen ein politisches Mittel, um auf das Verhalten anderer Staaten, Staatengemeinschaften oder nichtstaatlicher Akteure Einfluss zu nehmen. Derzeit gibt es eine Vielzahl von Sanktionen, die das tägliche politische und wirtschaftliche Leben betreffen.

Meldung des Tages

  • 06.11.2017 Zur zwölftägigen Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Bonn werden mehr als 25.000 Teilnehmer aus rund 190 Staaten erwartet. Die Konferenz wurde von Konferenzpräsident und dem Regierungschef Fidschis Frank Bainimarama, Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sowie UN-Klimasekretärin Patricia Espinosa eröffnet. Im Fokus der Konferenz steht das so genannte „Paris Agreement Rulebook“, ein Regelwerk zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens aus dem Jahr 2015. Dieses soll 2018 bei der Folgekonferenz in Polen verabschiedet werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem „Facilitative Dialogue“, der Verpflichtung der einzelnen Staaten zu Klimazielen ab 2020. Dies ist die größte internationale Konferenz auf deutschem Boden.

  • 07.11.2017 Nach aktuellen Angaben des Fórum Brasileiro de Seguranca Pública wurden im Jahr 2016 in Brasilien rund 61.619 Menschen durch Gewalteinwirkung getötet. Es ist die höchste Rate seit Jahren und entspricht rund sieben Toten pro Stunde. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Mordrate um 3,8 Prozent an. Die Zahlenreihung zeigt bei Verdoppelung der Bevölkerung die Zunahme der Gewalt, die sich maßgeblich auf die urbanen Räume konzentriert. Stark betroffen von den Tötungsdelikten sind die nordöstlichen Bundesstaaten Sergipe, Rio Grande do Norte sowie Alagoas.

  • 08.11.2017 Gemäß Weltrisikoindex 2016 ist die Verwundbarkeit gegenüber Naturkatastrophen im Zeitraum 2012 bis 2016 gesunken. Der von der Universität der Vereinten Nationen (VNU) und vom Bündnis Entwicklung Hilft herausgegebene Index erfasst 171 Länder und gibt die Risiken durch Naturkatastrophen an. Das Katastrophenrisiko in Ozeanien ist am höchsten, gefolgt von Mittelamerika, West- und Zentralafrika sowie Südostasien. In Europa ist das Risiko am geringsten. Katar und Malta bilden die sichersten Länder, die Pazifikinseln Vanuatu und Tonga die am meisten von Naturkatastrophen betroffenen Länder. Deutschland rangiert auf Platz 147 von 171.

  • 09.11.2017 Anlässlich des Internationalen Tags gegen die Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten hat die UNESCO neue Zahlen zur Sicherheit von Medienvertretern veröffentlicht. Demnach wurden zwischen 2006 und 2016 insgesamt 930 Journalisten in Zusammenhang mit ihrem Beruf getötet. Die meisten Tötungen ereigneten sich im Nahen Osten gefolgt von Lateinamerika, der Karibik, Asien, der Pazifikregion sowie Afrika. Lokaljournalisten stellten im Jahr 2016 mit 94 Prozent den größten Anteil an getöteten Medienvertretern dar. Die Hälfte der Todesfälle ereignete sich außerhalb von Kriegsgebieten. Insgesamt wird ein deutlicher Anstieg von Gewalt gegen Journalisten verzeichnet, unter anderem Entführung, Folter, willkürliche Verhaftung, Cyberattacken und Einschüchterungen.

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